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Westhofen ein " Rundgang"


Die Ortsgemeinde Westhofen mit ihren rund 3.300 Einwohnern liegt inmitten von Rheinhessen im schönen Wonnegau.

Am 29.Juli 774 u.Z. wurde der Ort erstmals dokumentarisch erwähnt. Ein Grund mehr sich diesen schönen Flecken einmal näher anzusehen.

Der Marktplatz   "Zum Marktplatz"

Das Martkplatzensemble umfasst die auf dem Platz befindlichen evangelischen und katholischen Kirchen, die angrenzenden Gebäude, den Veteranenstein und das Kriegerdenkmal. Es steht als bauliche Gesamtanlage unter Denkmalschutz und ist in seiner Geschlossenheit eines der schönsten in Rheinhessen. Ursprünglich wurden nur auf dem unteren Teil am Gänsemarkt Wochen- und Jahrmärkte abgehalten, während der obere Bereich Kirchhof war und als Begräbnisplatz diente. Die Grundzüge seiner Gestaltung erhielt der Platz 1832. In der angrenzenden Bebauung haben sich Architekturbestandteile vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert erhalten.Dem aufmerksamen Betrachter erschließen sich vielfach Zeugnisse der Vergangenheit, wie Wappen, Zunftzeichen, alte Hauszeichen und Inschriften.

.Zum Marktplatz


Katholische Pfarrkirche St. Peter & Paul und Gebeinhaus.

Die Kirche wurde 1712 anstelle der zerstörten Michaeliskapelle errichtet. Später wurde sie mit neugotischen Formen umgebaut und erweitert. Unter dem Langhaus befindet sich ein gewölbtes, mittelalterliches Beinhaus. Hier wurden, aufgrund der räumlichen Enge des Friedhofes, die bei Neubestattungen ausgegrabenen Gebeine gesammelt und aufbewahrt. Von ihm wird bereits 1496 berichtet, später wurde es aufgegeben und geriet in Vergessenheit, erst 1981 wurde es bei Bauarbeiten wiederentdeckt.

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Evangelische Pfarrkirche

Die Kirche wird erstmalig 1284 urkundlich erwähnt. im Dreißigjährigen Krieg ausgebrannt, wurde sie im 17. Jahrhundert unter Beibehaltung der gotischen Formen wieder aufgebaut. Die späteren Aus- und Umbauten im 17., 18. und 19. Jahrhundert, denen die Kirche ihre heutige Gestalt verdankt, belegen verschiedene Jahreszahlen und Inschriften. Nach längerer Bauzeit wird sie 1896 mit dem Aufsetzen des spitzaufragenden gotischen Helmes als Turmdach vollendet.
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Keller & Kellergasse      "Zur Kellergasse"

Die Kellergasse verläuft an der südlichen Stützmauer des Marktplatzes. Hier befinden sich die Zugänge zu zwölf Gewölbekellern, die bereits um 1600 erwähnt wurden und weit unter den Marktplatz reichen. Sie bildet einen Teil des früher weit verzweigten und miteinander verbundenen Kellersystems, einer weiteren Besonderheit des Winzerortes. Noch heute werden einige der Keller zur Weinlagerung genutzt und können während dem jährlich zum Traubenblütenfest stattfindenden Kellerrundgang. besichtigt werden.
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Das Bürgerhaus     "Zum Bürgerhaus"
Stattliche Hofanlage aus der Barockzeit, die rundbogige Tür- und Fensterarkade mit der Steinbank, sowie das Kaufmannszeichen im Schlusstein des Torbogens deuten auf einen ehemaligen Kaufladen hin. Das historische Rathaus befand sich am Gänsemarkt, dem vorderen Teil des Marktplatzes. Erst seit 1828 befindet sich das Bürgerhaus der Ortsgemeinde im beschriebenen Gebäude.




Die Wormser Straße 3    "Zur Wormser Str.3"

Von dem ehemals großen Gutshof, der mit seinen Höfen, Baulichkeiten und Gartenanlagen bis zur Seebach reichte, ist nur noch dieses Barocke Wohngebäude, das Stammhaus der Familie Orb, erhalten. Einige Gebäudeteile, wie die Kelleranlagen und der ins Haus integrierte Treppenturm reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Bemerkenswert sind der schöne Torbogen und der aufwendige barocke Hauseingang, beidseitig verziert durch Figurennischen mit Löwenköpfen.




Seebachquelle und Seebach      "Zum Seebach"

Die Seebachquelle ist mit 5.000 m³ Wasser pro Tag die bedeutenste und wasserreichste Rheinhessens. Der Quellbereich ist seit alters her mit Gittern eingefriedet. Die Trittsteine im Bachverlauf künden von der Zeit als die Hausfrauen noch im Seebach ihre Wäsche wuschen. Ein Spaziergang am Bachufer ist jedem Besucher zu empfehlen.
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Die ehemalige Ortsbefestigung wurde erstmals 1354 erwähnt und bestand aus einer turmbewehrten Mauer, sechs befestigten Toren, Gräben und einem Wall. Die Wehrgänge ("Letzen") umzogen früher den gesamten Flecken, worauf heute noch der Straßenname "Letzte" hinweist. Reste der Ortsmauer kann man heute noch"An der Letze" besichtigen, sie trägt verschiedene Inschriften über Zerstörung und Wiederaufbau der Mauer. An der Letze 52 befindet sich auch der Pulverturm, ein runder Schalenturm. Er ist der letzte erhaltene Wehrturm der Ortsbefestigung.


Ehemalige Liebfrauenkirche         "Zur Liebfrauenkirche"
Die Ruine befindet sich in der Seegasse. Die noch sichtbaren Umfassungsmauern sind die Reste eines gotischen Saalbaus, der bereits 1496 erwähnt wurde. Die Kirche wurde im Verlauf des 17. Jahrhunderts aufgegeben und verfiel, der angrenzende Kirchhof wurde als Friedhof genutzt.

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Wingertshäuser
In der Umgebung des Ortes gibt es eine Vielzahl von Wingertshäuschen, die teilweise ein stolzes Alter von bis zu 200 Jahren aufweisen.



Die Brunnen
Westhofen verfügte früher über ein ausgedehntes Brunnennetz. Von diesen öffentlichen Brunnen sind noch einige erhalten.

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Neugierig ...?!
Weitere spannende Informationen über Westhofen sind nachzulesen in der Broschüre des Heimatvereins "Einladung zum Rundgang durch den Marktflecken Westhofen".

 

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